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03.09.2018, 18:07 Uhr | Birgit Deutschländer
Mitgliederversammlung
Der CDU Stadtverband Norden hat in das Restaurant Möwchen eingeladen
Kurdirektor Armin Korok gibt einen Einblick in den Masterplan Wasserkante.

Am 30.08.2018 hat der Vorstand des CDU Stadtverbandes Norden zur Mitgliederversammlung in das Restaurant Möwchen eingeladen. Neben 22 Mitgliedern konnte auch der Kurdirektor Armin Korok begrüßt werden. Der Vorsitzende hat einen kurzen Rückblick auf die Zeit nach der letzten Mitgliederversammlung vom 06.04.2017 gegeben. Das Jahr war geprägt durch die Bundes- und Landtagswahlen. Hier hat die Norder CDU mit Wahlkampfständen von Ende August bis Mitte Oktober ganz Arbeit geleistet. Es wird allen Mitwirkenden gedankt, besonders aber Karlheinz Julius, der für die gesamte Organisation vor allem bei der Ausstellung Fleisch und Knolle verantwortlich war. Die Homepage wird inzwischen von Birgit Deutschländer gepflegt, dafür wurde ihr auch ein Dank ausgesprochen. In der Weihnachtszeit gab es noch einen Adventstee im Mittelhaus. Danach ist eine zeitliche Lücke aufgetreten, in der der Stadtverband keine Aktivitäten hatte. Das lag zum Teil an den persönlichen Anliegen des Vorsitzenden. Im Mai haben wir zum Maischollenessen im Restaurant Smutje eingeladen. Inzwischen trifft sich der Vorstand regelmäßig einmal monatlich. Es wurde ein Arbeitskreis gebildet, der Themen und Ziele der Stadt Norden erarbeitet. Bei der letzten Mitgliederversammlung wurde Edzard Nannen als neuer Mitgliederbeauftragter gewählt. Da er sich für die Präventionsarbeit in der Stadt Norden stark machen möchte, hat er sein Amt niedergelegt. Kommissarisch hat Wolfgang Deutschländer diese Position übernommen, der heute als Mitgliederbeauftragter vorgeschlagen und gewählt werden soll. Nach dem Einwand von W. Deutschländer, das er inzwischen schon viele Telefonate mit Mitgliedern geführt hat, die ihm immer wieder sagen: „Man hört nichts von der Norder CDU!“, erwidert der Vorsitzende, dass wir mit Volker Glumm nun einen Pressewart haben und sich das in Zukunft ändern wird. Im Anschluss hat Herr Korok ausführlich über die Entwicklung des Masterplans Wasserkante berichtet. Nach Beantragung der Fördergelder soll voraussichtlich ab April 2020 Folgendes umgesetzt werden: - das Deckwerk der Promenade wird auf 3 m erhöht und aus ockerfarbigem Beton gestaltet, es wird 5 m breit, barrierefrei und nur noch mit einem leichten Gefälle; - es wird drei Abgänge in das Watt geben die mit Stufen inkl. Geländer und weitere Stufen die als Liege- bzw. Sitzplätze zu benutzen sind; - Möglichkeit mit einem Rollstuhl direkt zum Wattenmeer zu kommen; - der Teekabfuhrweg wird ebenfalls begradigt, ockerfarbig gestaltet und auch 5 m breit; - der Deichkronenweg wird auf 2,50 m verbreitert, auch ockerfarbig gestaltet; - über den Deich soll es drei neue Treppenübergänge geben und zwei behindertengerechte Rampen; - auf allen neu gestalteten Wegen gibt es dann ein taktiles Leitsystem für Blinde; - geplant sind ausreichende Sitzbänke, Beleuchtung auf Bodenhöhe, Papierkörbe, Hinweisschilder, kleiner Platz für Veranstaltungen und einen Aussichtspunkt mit Sitzmöglichkeiten und Windschutz. Es gibt eine weitere Planung in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung für den Bereich der Dünenlandschaft: - die vorhandene Dünenlandschaft soll erweitert werden; - innerhalb der Dünen gibt es dann Mulden um z.B. einen Grillplatz, eine Strandsauna oder einen Hägemattenplatz einzurichten; - Kinderspielplatz mit Bezug zum Nationalpark Wattenmeer - Großer Sportbereich; - Dünenwege zur Erschließung der Dünenlandschaft; - kleine Plaza mit Sanitäranlagen und großem Sonnensegel; - Informationscontainer der Nationalparkverwaltung; - Dünenlehrpfad; - Salzwiesenlandschaft zum Erleben, ebenfalls barrierefrei. In der anschließenden Aussprache wurden folgende Fragen beantwortet: - die Umsetzung der Planung wird ca. 9 – 10 Millionen Euro kosten; - es soll im April 2020 Baubeginn sein, Fertigstellung 2021; - Hundestrand bleibt; - Badepolder ist zu teuer und schlecht umsetzbar; - Beim Schwimmbad Binnenland gibt es zur Zeit keine weiteren Planungen, hierfür gibt es auch keine Fördergelder – es gibt ja das Schwimmbad Ocean Waves. Auch Heiko Schmelzle gab einen kurzen Rückblick auf die Zeit seit seiner Wahl zum Bürgermeister. Anhand des damals zur Kommunalwahl gedruckten Flyers, stellt er zunächst die damaligen Kandidaten vor. Zum Thema Gesundheit wird an einem Gesundheitsnetzwerk mit Emden und Leer gearbeitet. Inzwischen gibt es einen Präventionsverein, der durch gesammelte Spendengelder gut laufende Förderprojekte, nach deren auslaufen weiterfinanzieren kann. Der Shantychor Norddeich hat bereits 1000,- Euro gespendet. Auf dem Gelände der Conerus Schule konnten technische Einrichtungen angeschafft werden. Auch befindet sich inzwischen die Agentur für Arbeit mit ihrer Berufsberatung auf dem Gelände. Es sind dort noch weitere Parkplätze und Bushaltestellen geplant. Im Baulandmanagement ist es geplant, dass die „richtigen Leute“ Häuser und Grundstücke erhalten sollen, also jung Menschen mit Kindern sollen bevorzugt werden. Im Dornkartgelände wird sich langsam etwas ändern. Hierzu gab es verschiedene Workshops. Für die Sportvereine konnte ein Zuschuss von 20 % ermöglicht werden. Der Maibaum auf dem Torfmarkt ist auch im 2. Jahr wieder gut angekommen. Tagsüber mit Shatychor und Tanzkoppel, am Abend mit Musik für jüngere Leute. Die Feuerwehr in Leybucht erhält ein neues Feuerwehrhaus und ein Feuerwehrauto. Ebenfalls gibt es ein neues Dorfgemeinschaftshaus (ehemalige Kirche am Ortseingang), das mit ca. 70 % gefördert wird. Es wurden in Norden einige Straßensanierungen durchgeführt. Im Juli gab es eine Veranstaltung, organisiert vom NDR, die für Norden ein großer Erfolg war. Heiko Schmelzle bedankt sich dafür bei allen Ehrenamtlern, Feuerwehr, Niedersächsische Bühne, Stadtorchester usw. Der Bürgermeister wünscht sich bei den Mitgliedern, dass sie vielleicht mal einen positiven Leserbrief für die Presse verfassen. Als Bürgermeister wird es ihm nicht leicht gemacht. Überhaupt sollte sich die CDU Norden stärker positionieren, um als Gruppe wahrgenommen zu werden. Mit Freude verkündet er, dass man den Vertrag von Herrn Korok um 6 Jahre verlängern konnte. In diesem Zusammenhang bedankt sich Heiko Schmelzle bei Hermann Reinders, Wolfgang SIkken und Karlheinz Julius für die vertraute und enge Zusammenarbeit. Des Weitern standen noch Wahlen an. Wolfgang Deutschländer wurde als neuer Mitgliederbeauftragter gewählt. Zunächst hatte er diese Aufgabe kommissarisch übernommen, nachdem Edzard Nannen dieses Amt niedergelegt hat. Als Ersatzdelegierte für den Kreisparteitag wurden Astrid Dirks und Wolfgang Deutschländer gewählt.
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