Die CDU Norden begrüßt ausdrücklich, dass Bürgermeister Florian Eiben (SPD) in der Einwohnerfragestunde der letzten Ratssitzung 2025 die Notwendigkeit einer leistungsfähigen ÖPNV-Anbindung an die geplante Zentralklinik in Georgsheil/Uthwerden betont hat.
Eine moderne Klinik, die ab 2029 ihren Dienst aufnehmen soll, muss für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher zuverlässig, barrierearm und ohne Umwege erreichbar sein – und das nicht nur mit dem Auto.
Gleichzeitig stellen wir die Frage: Warum wird diese Forderung erst jetzt so deutlich formuliert? Der Spatenstich für das Projekt erfolgte bereits im November 2024. Dass ein Verkehrskonzept – insbesondere für Bus- und mögliche Schienenanbindungen – erst „spätestens, wenn der Rohbau steht“ vorgelegt werden soll, ist aus Sicht des CDU Stadtverband- Norden zu spät. Gerade bei einem Vorhaben dieser Größenordnung muss die verkehrliche Erschließung von Beginn an verbindlich mitgeplant werden. Für viele Betroffene ist das keine Nebenfrage, sondern entscheidend: Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, braucht Planungssicherheit – frühzeitig.
Die Anfrage einer Anwohnerin in der letzten Ratssitzung zur möglichen Zugverbindung im Zuge einer Reaktivierung der Bahnstrecke Emden–Aurich zeigt zudem, dass es in der Region berechtigte Erwartungen an zukunftsfähige Lösungen gibt. Wenn hier Perspektiven bestehen, müssen diese offen, fachlich fundiert und transparent geprüft werden – und zwar jetzt, nicht erst kurz vor Inbetriebnahme.
Unsere Erwartungen sind klar:
Verbindlicher Zeitplan für ein Verkehrskonzept noch vor dem nächsten maßgeblichen Baufortschritt – nicht erst im Rohbau-Stadium.
Konkrete Zusagen des Landkreises zur Finanzierung und Umsetzung einer leistungsfähigen ÖPNV-Anbindung (Taktung, Linienführung, Umsteigepunkte, Betriebszeiten – insbesondere für Schichtdienste).
Einbindung der Kommunen und der Öffentlichkeit in die Planung: Norden, als wichtiger Standort im Versorgungsraum, muss frühzeitig beteiligt werden.
Prüfung schienengebundener Optionen im Rahmen der Streckenreaktivierung Emden–Aurich, inklusive realistischer Machbarkeits- und Kostenbewertung.
Wir stehen für eine sachorientierte Debatte ohne parteipolitische Schärfe: Die Zentralklinik soll langfristig eine moderne Gesundheitsversorgung sichern – das gelingt nur, wenn auch die Erreichbarkeit stimmt. Es ist Aufgabe aller Verantwortlichen, insbesondere des Landkreises als maßgeblichem Akteur, hierfür rechtzeitig die Grundlagen zu schaffen.
Zitat (CDU Stadtverband Norden - 1. Vorsitzender Detlef Wallerstein):
„Eine Klinik, die 2029 startet, braucht nicht irgendwann ein Verkehrskonzept, sondern jetzt klare Entscheidungen. Gute Gesundheitsversorgung endet nicht an der Kliniktür – sie beginnt mit der Frage: Wie komme ich überhaupt dorthin?“
Der CDU-Stadtverband Norden wird das Thema weiterhin im Rat und gegenüber dem Landkreis aktiv begleiten und erwartet zeitnah belastbare Ergebnisse.
CDU Stadtverband Norden fragt nach.
Die aktuellen winterlichen Bedingungen zeigen: In Ausnahmesituationen muss der Winterdienst schnell, zuverlässig und flächendeckend funktionieren – damit gefährliche Situationen auf Straßen, Radwegen und Gehwegen möglichst vermieden werden.
Der CDU Stadtverband Norden möchte daher von der Stadtverwaltung wissen:
? Verfügt die Stadt Norden über einen ausreichenden Fuhrpark (Fahrzeuge, Streuer, Schneepflüge, Streuvorrat), um bei extremen Winterverhältnissen wirksam zu reagieren?
? Sind die Geräte und Fahrzeuge vollständig einsatzbereit, regelmäßig gewartet und technisch in Ordnung?
? Gibt es klare Einsatz- und Prioritätenpläne, um in dieser besonderen Lage die Sicherheit im Stadtgebiet zu gewährleisten?
Gleichzeitig sagen wir ausdrücklich Danke: Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern – insbesondere den Mitarbeitenden im Winterdienst, bei Feuerwehr, THW und weiteren Kräften – die unermüdlich im Einsatz sind, um Straßen und Wege sicherer zu halten.